Dispokredit Vorteile-Nachteile
Dispokredit
Bei einem Dispositionskredit handelt es sich um eine Konto Überziehungsmöglichkeit, die es Privatpersonen ermöglicht in einem begrenzten betraglichen Rahmen das Giro Konto für Zwecke des Zahlungsverkehrs zu überbelasten.
Welche Bedingungen werden benötigt?
Um einen Dispositionskredit zu bekommen müssen vor allem regelmäßige Zahlungseingänge beim Kreditnehmer nachgewiesen werden. Beispiele hierfür wären das Gehalt oder die Rente. Der meist maximal mögliche Dispositionskredit beträgt das zwei bis drei Fache des Einkommens. Zudem muss es dem Kontoinhaber möglich sein diesen Kredit innerhalb von zwei bis drei Monaten vollständig zurückzuzahlen.
Welche Arten des Dispositionskredits gibt es?
In der heutzutage gängigen Praxis gibt es vor allem zwei Arten: Die erste, bei der der Kontoinhaber ein Schreiben von der Bank bekommt, in dem er die Krediteinräumung mitgeteilt kriegt, oder aber die andere Möglichkeit, dass auf einem Kontoauszug der Vermerk ist, dass ab sofort ein Dispokredit benutzt werden kann.
Fallen zusätzliche Zinsen an?
Ja. Bei der Nutzung eines Dispokredits fallen die Zinsen tageweise an. Diese werden auch Sollzinsen genannt. Sollte das festgelegte Kreditlimit überzogen werden, so fallen dazu auchnoch Überziehungszinsen an. Diese werden meist mit dem Rechnungsabschluss quartalsweise dem laufenden, aktuellen Konto abgezogen.
Wie kündige ich einen Dispokredit?
Meistens ist nach den Allgemeinen Geschäfts Bedingungen eine ordentliche Kündigung mit einer Kündigungsfrist von 30 Tagen vorgesehen. Um fristlos zu Kündigen ist ein wichtiger Grund nötig. Ein Beispiel hierfür wäre die erhebliche Verschlechterung des Einkommens bzw. des Vermögens. Nach dieser Kündigung sind die ausstehenden Beträge sowie die Inanspruchnahmen des Dispokredits sofort zurückzuzahlen.